Tipp 8 – Lichtempfindlichkeit: Wie ist das mit den Iso?

Neben der Blende und der Zeit gibt es noch eine 3. Komponente für das Licht – der ISO-Wert. In der analogen Fotografie hatte man verschieden lichtempfindliche Filme – umso lichtempfindlicher umso grobkörniger waren diese. Heute übernimmt der Sensor die entsprechende Einstellung d.h. ist wenig Licht vorhanden muss man entweder den Blitz zuschalten, die Zeit oder den ISO-Wert erhöhen.

Bei höherem ISO-Wert entsteht aber das schon einmal erwähnte Rauschen, das die Fotoqualität verschlechtert. Man muss sich das so vorstellen: In der Kamera bleibt die Empfindlichkeit des Sensors grundsätzlich gleich. Lediglich die „Ausbeute“ bei wenig Licht wird gesteigert, ähnlich einem Radio: Ist der Empfang schlecht und zu leise, kann man am Lautstärkeregler drehen. Dabei werden allerdings auch die Störgeräusche angehoben. Genauso verhält es sich beim Bildsensor.

Man muss halt immer die Vorteile und Nachteile kennen und abwägen und evt. den Blitz zuschalten oder eine längere Zeit in Zusammenhang mit einem Stativ verwenden. Deshalb möchte ich wieder die „Scene“-Programme ansprechen, die der Vollautomatik überlegen sind, weil sie hier eine optimalere Einstellung treffen. Ein Ministativ ist trotzdem hilfreich.

 

 

 

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4 Antworten auf Tipp 8 – Lichtempfindlichkeit: Wie ist das mit den Iso?

  1. Ernst sagt:

    Hallo Expertin, dein Vergleich mit dem Radio ist super! Gruß Ernst

  2. Margit Mandl sagt:

    Liebe Monika,

    heute habe ich mir Deine gesamten Tipps in ein Worddokument gespeichert,
    das werde ich mir ausdrucken und eine Fototippmappe erstellen.
    Dank Dir werde ich vielleicht doch noch ein wenig fotografieren lernen,
    bisher hatte ich mich kaum damit beschäftig. Wenn man aber solche Expertinnen
    um sich hat, steigt das Interesse etwas zu lernen.
    Bitte mache weiter so, mit dem Fachchinesisch in den Bedienungsanleitungen
    kann man nicht viel anfangen, bei Deinen Kommentaren ist alles viel verständlicher.
    Liebe Grüße
    Margit

    • Monika sagt:

      Hallo Margit,

      das freut mich, dass es dir etwas bringt. Es ist nämlich nicht wichtig, dass man perfekt fotografiert, sondern dass man sich immer wieder verbessert. Mit den besseren Fotos kommt auch das Interesse an diesem wunderbaren Hobby. Also ich werde mich weiter bemühen alles verständlich zu erklären.

      LG Monika

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