Tipp 12: Motivation: Warum und wofür fotografiere ich?

Fotografiere ich um zu dokumentieren oder um kreativ zu gestalten oder auch beides?

DIE DOKUMENTATION:

Hier muss man vor allem darauf achten, dass wichtige Details auf dem Foto sind und dass alle Aktionen etc. vollständig fotografiert werden. Typische Anlässe sind z.B. Sportveranstaltungen, Geburtstagsfeiern, Hochzeiten, Wanderungen, etc.

Man will möglichst alle Personen und Ereignisse auf den Fotos haben. Man kann den Hintergrund nicht immer aussuchen und man muss manchmal auch Fotos verwenden, die nicht unbedingt die besten sind.

DIE KREATIVE FOTOGRAFIE:

Hier komponiert man ein Bild, kann das beste Licht, den besten Standort und verschiedene Einstellungen auswählen. Wichtigstes Element dabei ist genug verfügbare Zeit. Natürlich gelingen auch Schnappschüsse, aber meistens ist ein kreatives Bild das Ergebnis von erhöhtem Aufwand z.B. durch das Aufstellen eines Stativs. Ein wesentlicher Unterschied zur Dokumentation ist auch, dass man zwar viele Fotos belichtet, aber nur die besten behält und alle schlechten löscht. 

Überhaupt ist weniger mehr. Da das Fotografieren heute nichts mehr kostet und die Speicherkarten genug Platz haben sollte man lieber einmal ein Foto mehr machen bzw. die Serienfunktion verwenden. Jedoch sollte man genauso gnadenlos alle Bilder löschen, die nicht gut sind oder die man nicht mehr braucht. Das spart Platz auf der Festplatte und hält das Archiv überschaubar.

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2 Antworten auf Tipp 12: Motivation: Warum und wofür fotografiere ich?

  1. Stambecco sagt:

    Hallo Langmoni, die Aufteilung von Dokumentation und kreativer Fotografie ist treffend. Ich versuche bei meinen PP-Präsentationen soviel wie möglich kreative Fotos unterzubringen, muss aber manchmal – zur Vollständigkeit – auf dokumentarische Fotos zurückgreifen. LG Stambecco

    • langmoni sagt:

      Hallo Ernst,
      genauso ist es. Es muss einem nur bewusst werden und wenn man Zeit hat lohnt es einmal ein bisschen herum zu probieren.

      LG langmoni

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