Tipp 14: Was versteht man unter dem „goldenen Schnitt“?

Die Anordnung der Motive bestimmt oft die Wirkung des Bildes. Es hat sich in der Malerei und später in der Fotografie die Aufteilung nach dem „goldenen Schnitt“ oder der Drittelregel (siehe Fotobeispiel) bewährt (außer man will bei grafischen Motiven  bewusst eine Symmetrie erzeugen) Das lässt Fotos interessanter wirken.

Ein einfaches Beispiel aus der Landschaftsfotografie zeigt den Unterschied. Hat man eine schöne Wolkenstimmung, wählt man ca. 2/3 der Höhe für den Himmel und 1/3 für die Landschaft. Hat man dagegen einen faden, womöglich farblosen Himmel wählt man nur ca. 1/3 für den Himmel und 2/3 für einen interessanten Teil der Landschaft. Dazu kann man an der Linie rechts oder links ein Motiv positionieren und fertig ist das schöne Bild.

Dagegen ist ein Foto 1/2 und 1/2 wesentlich weniger interessant. Probiert es einmal und vergleicht die Wirkung.

goldener Schnitt

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